Zinsen gehen hoch? Zinsen gehen runter?

Zinskommentar aktuell

Seit 2001 liegt Kurt Neuwirth mit seinem unabhängigen Zinskommentar immer richtig. Profitieren Sie von unserer Expertise. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.

  • 10.07.2018

    Handelskonflikte sorgen für Unsicherheiten- auch bei den Notenbanken

    Die Handelskonflikte zwischen den USA und anderen großen Volkswirtschaften wie China oder der Europäischen Union (EU) spitzen sich weiter zu. Am 6. Juli traten Sonderzölle in Höhe von 25 Prozent auf Importe aus China im Wert von 34 Milliarden Dollar in Kraft. China reagierte mit Sonderabgaben im ähnlichen Umfang auf Einfuhren aus den USA. Zwar gefährden die Strafzölle noch nicht die globale wirtschaftliche Entwicklung und Ordnung, dennoch könnte sich der Konflikt zu einem weltweiten Phänomen hochschaukeln. Was sind die Hintergründe des bevorstehenden Handelskonfliktes und was bedeutet der zunehmende Protektionismus für die Notenbanken und damit für Zinsen?

  • 26.06.2018

    EZB aus Winterschlaf erwacht?

    Es regt sich was in Frankfurt: Die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss in ihrer letzten Sitzung Mitte Juni die Anleihekäufe ab September 2018 von bisher monatlich 30 Mrd. Euro auf 15 Mrd. Euro zu reduzieren. Darüber hinaus wird der Nettoerwerb von Vermögenswerten ab Dezember 2018 nicht mehr erhöht, womit das nicht unumstrittene Kaufprogramm (APP) seinem Ende zusteuert. Die erste Zinserhöhung stellt die EZB frühestens ab Sommer 2019 in Aussicht, aber auch nur, sollte die Inflationsentwicklung in Einklang mit den Erwartungen stehen. Ordnen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars die Entscheidungen der EZB mit uns ein.

  • 12.06.2018

    Italien macht Zinserhöhungen durch die EZB noch unrealistischer

    Nachdem die neue italienische Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung kurzeitig einen Schuldenerlass von 250 Mrd. Euro durch die EZB forderte, brach ein kleines aber gewaltiges Gewitter über die Kapitalmärkte ein. Italien ist schon länger neben Griechenland das Sorgenkind Europas, doch mit über 60 Millionen Einwohner ist Italien rund sechsmal so groß wie Griechenland und damit von essentieller Relevanz für die Europäische Union (EU). Ein drastischer Vertrauensverlust in die italienische Wirtschaft und Regierung könnte die EU in eine weitere Finanzkrise stürzen. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars inwiefern Italien dazu beiträgt, dass die Zinsen in der Währungsunion weiter niedrig bleiben.

  • 22.05.2018

    Der große Zins-Irrglaube

    Oft werden proklamierte Zinstrendwenden durch die These gestützt, dass die Wirtschaft wieder „gut“ läuft und ein konjunktureller Aufschwung vorherrscht. Doch diese Annahme stützt sich auf einen weitverbreiteten volkswirtschaftlichen Irrglauben, denn ein moderates Wirtschaftswachstum rechtfertigt noch lange keine Zinserhöhungen. Es ist es ein Zusammenspiel aus vielen Variablen, welches in das Entscheidungskalkül der Notenbanken mit einfließt. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, unter welchen Bedingungen Zinstrendwenden realistisch sind.

  • 08.05.2018

    Der Umkehrzins: Zinssenkungen wirken nicht immer stimulierend

    In der Regel verfolgen Zentralbanken mit Zinssenkungen eine Stimulation der Kreditvergabe und einhergehend damit eine Anregung der wirtschaftlichen Aktivität. Doch der Zins kann nicht ewig sinken, denn irgendwann kehrt sich dieser Effekt um und Zinssenkungen wirken kontraproduktiv auf eine Volkswirtschaft. Den sog. Umkehrzins (reversal interest rate) untersuchte unter anderem der deutsche Ökonom Markus K. Brunnermeier von der Universität Princeton. Die Grenze, ab wann eine weitere Zinssenkung einer Volkswirtschaft eher schadet als stützt, hängt von verschiedenen Parametern ab und kann sowohl negativ als auch positiv sein. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über das Konzept der umgekehrten Zinsrate.

  • 24.04.2018

    Rezession in den USA – heuer oder in 2019?

    Nicht zuletzt kritisierten wir die Zinserhöhung in den USA und auch in der europäischen Währungsunion erwarten die meisten Marktteilnehmer die ersten Zinserhöhungen im Frühjahr nächsten Jahres. Doch sind Zinsanhebungen für einige Staaten und Unternehmen in Europa angesichts massiver öffentlicher und privater Schuldenberge überhaupt verkraftbar? Die Geldpolitik der EZB sollte eigentlich medikamentös die Symptome der Finanzkrise lindern und der europäischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen. Anscheinend geraten wir zunehmend in eine finanzpolitische Abhängigkeit. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars warum wir uns an ein langfristiges Niedrigzinsumfeld gewöhnen müssen beziehungsweise dürfen.

  • 10.04.2018

    Wo keine Blase ist, kann auch keine platzen

    Immer wieder wird von einigen Ökonomen und besonders der Bundesbank vor einer bevorstehenden Immobilienkrise und überhitzten Preisen gewarnt. Doch vergleicht man Deutschland mit anderen europäischen Ländern ist der Wohn- und Häusermarkt in der Bundesrepublik äußerst stabil und das schon seit Jahrzehnten. Spekulative Blasen bilden sich vor allem aufgrund expansiver Kreditvergabe und einer unverhältnismäßigen Bautätigkeit. Nichtsdestotrotz trifft beides nicht für Deutschland zu. Es stellt sich also die Frage, warum die Aufregung um Preisstürze?

  • 26.03.2018

    Zinsanhebung in den USA: Handelt die Fed zu schnell oder gar falsch?

    Die Fed erhöhte wie von vielen Ökonomen erwartet ihren Zinskorridor um weitere 25 Basispunkte. Dieser liegt nun zwischen 1,50 Prozent und 1,75 Prozent. Darüber hinaus plant die amerikanische Notenbank noch zwei bis drei weitere Zinsanhebungen für dieses Jahr. Am Markt herrscht die weit verbreitete Meinung die Fed handle richtig und sorge endlich für geldpolitische Normalisierung. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Maßnahmen nicht zum Platzen der nächsten Kreditblase führen. Bei einer privaten Rekordverschuldung von $ 3,8 Billionen und einem Rekord-Wertpapierkreditvolumen von $ 666 Mrd. an der NASDAQ und der NYSE, verbergen sich hier erhebliche Risiken. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars warum die Fed Gefahr läuft der Wirtschaft den Wind aus den Segeln zu nehmen.

  • 13.03.2018

    Kein geldpolitischer Frühling: Leitzins in der Eurozone bleibt bei null Prozent

    In der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) beschloss die Führungsriege unter Mario Draghi den Leitzins bei null Prozent zu belassen. Ebenso zahlen weiterhin Geschäftsbanken auf Einlagen bei der Zentralbank 0,4 Prozent Strafzinsen. Zwar erleben wir keinen geldpolitischen Umschwung, dennoch ändert die EZB ihre übliche Formulierungsweise in einem Punkt. Ordnen Sie mit uns in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars die Entscheidung der EZB ein und erfahren Sie in welchem Ausmaß der deutsche Staat an den unkonventionellen Maßnahmen der EZB mitverdient.

  • 13.02.2018

    Niedrige Arbeitslosenquote in den USA: Der Schein trügt

    Jeder kennt den Spruch: „Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast“. Natürlich kann man nicht alles pauschalisieren, doch in der Regel lohnt es sich tatsächlich einen Blick auf die Erhebungsverfahren zu werfen. Nur dann können Statistiken wirklich in ihrem Kern verstanden, verglichen und interpretiert werden. So verhält es sich auch mit der offiziellen Arbeitslosenquote in den USA, die zuletzt auf fast 4 Prozent absinken konnte. Somit könnte man glauben in den Vereinigten Staaten herrscht derzeit nahezu Vollbeschäftigung. Doch weit gefehlt, denn in der offiziellen Statistik der amerikanischen Behörden werden etliche arbeitslose Person einfach nicht mehr berücksichtigt. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, warum die tatsächliche Arbeitslosenquote in den USA weit über der offiziellen Kerngröße liegt.

  • 30.01.2018

    Privater Konsum bleibt tragende Säule des Wirtschaftswachstums

    In der Eurozone wächst die Wirtschaft seit 2013 stetig stärker. Ebenso profitieren die Vereinigten Staaten wieder von guten Konjunkturdaten. Doch worauf beruht der wirtschaftliche Aufschwung? Eine besonders wichtige Determinante bleiben die privaten Konsumausgaben. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars weshalb sinkende Zinsaufwendungen bzw. Kreditkosten derzeit die Basis für steigende Konsumfreude bilden und damit das Wirtschaftswachstum beflügeln.

  • 16.01.2018

    Prognosen über Prognosen

    In der Neujahrspause ergibt sich die alljährliche Gelegenheit ein Auge auf die volkswirtschaftlichen Prognosen verschiedener Finanzinstitute zu werfen. Vorhersagen haben immer etwas Verlockendes, bleiben jedoch mit Unsicherheiten behaftet. Dennoch lohnt es sich die Prognosen einzelner Finanzinstitute untereinander zu vergleichen, um mögliche Vorhersagetrends zu identifizieren. Erhaschen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars einen Blick auf die Prognosen verschiedener Finanzintermediäre für dieses Jahr.

Hier finden Sie die Sammlung unserer Zinskommentare aus den jeweiligen Jahren.

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