2012

  • 18.12.2012

    Kann es negative Zinsen geben?

    Angesichts des weiter und weiter fallenden EURIBOR kommt zwangsläufig die Frage auf, ob er den Nullpunkt wohl unterschreiten kann. Es erscheint ja reichlich verrückt, wenn der Kreditgeber dafür bezahlen müsste, wenn er sein Geld verleiht! Und es geht hier nicht um den Realzins, bei dem wir uns ja fast schon an das vorangestellte Minuszeichen gewöhnt haben.

    Ralf Haase beschäftigt sich im heutigen Zinskommentar mit der Frage, ob Zinsen negativ sein können

  • 04.12.2012

    Warum sind Swap-Verträge als Zinssicherungsinstrument in vielen Fällen ungeeignet?

    in ganz Europa sind Immobilieneigentümern mit dem Vorwand der Zinsabsicherung derivative Finanzprodukte, wie z.B. SWAP-Verträge durch die Banken verkauft worden. Das betrifft nicht nur private Unternehmen, sondern in sehr großem Umfang auch Kommunen und Länder. Allein in Deutschland ist von einem Volumen von 90 Milliarden Euro die Rede. Diese Produkte bergen ein schwer kalkulierbares Verlustrisiko, wenn ihre Verwendung nicht am Zinszyklus orientiert wird.

    Ralf Haase erläutert im heutigen Zinskommentar, warum SWAPs als Zinssicherung nur bedingt tauglich sind

  • 20.11.2012

    Deflation und Depression im Euro-Land

    "Euro-Zone rutscht in die Rezession" betiteln die Medien die neue Hiobsbotschaft der vergangenen Woche. Die letzten zwei Quartale in Folge schrumpfte die Wirtschaft des Euro- Raums, während davor ein Stagnations-Vierteljahr und ein weiteres Quartal mit Schrumpfung lag. Dabei ist die letzte rezessive Phase noch gar nicht lange her: Im Jahr 2008 bis hinein in den Sommer 2009 sank die Wirtschaftsleistung über 5 Quartale hinweg. Es ist unverkennbar: Die Wirtschafts- und Finanzkrise dauert an, auch wenn es zwischenzeitlich Hoffnungsschimmer gab.

    Ralf Haase gibt im heutigen Zinskommentar einen Ausblick auf ein mögliches Szenario

  • 06.11.2012

    Ist der EURO noch zu retten?

    Obwohl oder vielleicht weil es Deutschland momentan wirtschaftlich sehr gut geht, ist die Zahl der EURO-Skeptiker sehr groß. Werden die südeuropäischen Krisenstaaten die noch recht stabilen Nord-Länder durch die gemeinsame Währung in Schwierigkeiten bringen? Eine Betrachtung der Situation durch unseren Kommentator Ralf Haase

  • 22.10.2012

    Führt der EZB-Aufkauf von Staatsanleihen zu Inflation und steigenden Zinsen?

    Wenn die EZB Staatsanleihen aufkauft, widerspricht das sicher dem Dogma des Staatsfinanzierungsverbotes. Aber ist diese Handlungsweise auch inflationstreibend und bedingt dadurch steigende Zinsen? Unser Kommentator Ralf Haase stellt dazu einige Überlegungen an

  • 27.09.2012

    Erkennen von Zinswenden

    Zinssicherungen werden in Deutschland regelmäßig aufgrund von Prognosen festgelegt. Leider zeigt die Erfahrung, dass diese Vorgehensweise in 98% der Fälle zu viel Geld kostet und damit die Rendite der Immobilie schmälert. „Prognosen taugen nichts und das ist gut so“ titelte einst das MANAGER-MAGAZIN und brachte damit die Aussagekraft der Analysten- Erwartungen auf den Punkt. Besser ist es, strategisch zu handeln und Sicherheits-Maß- nahmen zum richtigen Zeitpunkt zu ergreifen: Wenn die Zinswende tatsächlich Realität wird!

  • 27.08.2012

    Die Märkte erwarten weiterhin fallende Zinsen - was sagt die Zinsstrukturkurve über die Inflation aus?

    Die sogenannte Zinsstrukturkurve enthält wichtige Informationen über das Verhalten von Investoren und somit über den Trend von Zinsverläufen. Was kann man aus diesen Informationen im Hinblick auf Immobilienfinanzierungen für Schlüsse ziehen?

  • 13.08.2012

    Das Erkennen von Zinswenden als Grundlage für ein strategisches Zinsmanagement

    Wer in der Vergangenheit mit langfristigen Zinsbindungen, SWAPs, CAPs oder anderen sogenannten Sicherungsinstrumenten gearbeitet hat, wird zu 99% die Erfahrung gemacht haben, dass er zuviel Geld für eine scheinbare Sicherheit ausgegeben hat, die aber lediglich eine feste Kalkulationsbasis war. Gerade in Niedrigzinsphasen gilt es, die Gunst der Stunde so lange, wie möglich auszunutzen, um möglichst viel Tilgungskapital zurück in die Immobilie fließen zu lassen.

    Wie lange wir noch diese niedrigen Zinsen haben, weiß niemand. Vielleicht sind es 20 Jahre, wie in Japan, vielleicht aber auch nur fünf oder acht Jahre, wenn die Konjunkturmaßnahmen von EZB und Regierungen schnell funktionieren. Heute jedoch 1,5% oder mehr dafür auszugeben, dass einem das heutige Zinsniveau lange erhalten bleibt, ist aus professioneller Sicht sicherlich falsch, da es schlicht zu teuer wird.

  • 30.07.2012

    Führt die Politik des „billigen Geldes“ zwangsläufig zur Inflation?

    Die Zinsen sind heute so niedrig, wie seit Menschengedenken nicht mehr – das ist richtig. Aber das heißt ja nicht, dass sie nicht noch niedriger werden könnten! Bereits wenige Zehntel Prozentpunkte bedeuten in den Dimensionen einer Immobilienfinanzierung i.d.R. sehr viel Geld und über die lange Laufzeit der Kredite steckt immenses Sparpotential in günstigeren Verzinsungen. So ist es auch mit Blick auf das historische Zinstief sehr wichtig, die strategisch richtigen Entscheidungen bei der Absicherung zu treffen. Die Angst vor einer wachsenden Inflation und damit vor steigenden Zinsen ist heute die Triebfeder für teilweise jahrzehntelange Zinsbindungen und damit der Fixierung der Kosten auf einem wahrscheinlich zu hohen Niveau.

  • 16.07.2012

    Keine Angst vor steigenden Zinsen – warum Profis die Zukunft nicht zu fürchten brauchen

    Das historische Zinstief müsse man sich möglichst langfristig sichern, bekommt man fast täglich von den Finanzierungsexperten der Unternehmen Interhyp, Dr. Klein oder FMH zu hören, deren Geschäftsmodell es ist, langfristige Bankprodukte provisionspflichtig zu vertreiben und erwecken immer den Eindruck, dass damit dem Kapitalmarkt ein Schnippchen geschlagen werden kann. Dass das in der Vergangenheit noch nie funktioniert hat und der Kreditnehmer sich diese Kalkulierbarkeit in der Regel teuer erkauft, wird nicht erwähnt. Wie man die Vorteile der niedrigen Zinsen wirklich für sich nutzbar machen kann, erfahren Sie im heutigen Zinskommentar.

  • 03.07.2012

    Steigen die Zinsen, wenn die EUROBONDS kommen?

    Die Eurobonds kommen, die Kanzlerin „knickt ein“. Europas Staatsschulden werden (zumindest teilweise) vergemeinschaftet und die Zeche zahlt der Bürger, soweit er mit seinem Ersparten nicht fliehen kann. Doch was bedeutet das für die Zinsen? Was kann professionelles Zinsmanagement für die nachhaltige Risiko-Minimierung bei Immobilienfinanzierungen leisten? Lesen Sie im aktuellen Kommentar dieses Newsletters von Ralf Haase aus dem Hause Neuwirth Finance, wie Sie souverän auf die Herausforderungen reagieren können.

  • 18.06.2012

    Inflation - Statistik oder Wahrheit?

    Der aktuelle Kommentar von Ralf Haase aus dem Hause Neuwirth Finance beschäftigt sich mit Gedanken zum Thema Inflation. Machen Sie sich selbst ein Bild, welche Bedeutung für Sie die offiziellen Statistiken haben! Und lassen Sie die Frage erlaubt sein, die den gesunden Menschenverstand beflügelt: Wer hat einen Vorteil daran, wem nützt es?

  • 04.06.2012

    Deutschland entschuldet sich durch negativen Realzins

    in unserem aktuellen Zinskommentar lesen Sie, warum das Zusammenspiel von niedrigen Zinsen und hoher Inflation die Staatsverschuldung beeinflusst. Unser Kolumnist Ralf Haase erläutert mit einem Blick in die Geschichte wie.

  • 22.05.2012

    Zinssicherung mit Forward-Darlehen kostet meist ein kleines Vermögen

    Zurzeit gibt es ein riesiges Angebot an Forwarddarlehen mit denen man sich die derzeit niedrigen Zinsen für einen zukünftigen Finanzierungsbedarf vorab kaufen kann. Dabei fällt auf, dass die Aufschläge, die für diese Zusicherung erhoben werden, vergleichsweise sehr gering sind. Sowohl das umfangreiche und stark beworbene Angebot, als auch die niedrigen Konditionen mahnen zur Vorsicht, denn sie sind Signale für weiterhin fallende Zinsen!

  • 08.05.2012

    Zins-Kommentar - Kolumne von Ralf Haase

    EZB-Chef Draghi hat in der Pressekonferenz vom 3. Mai in Barcelona für 2012 eine stabile und für 2013 eine sinkende Inflation vorausgesagt.

  • 23.04.2012

    Kalkulationssicherheit mit langfristiger Zinsbindung - teuer bezahlte Bequemlichkeit

    Man kann sich der Werbung für langfristige Zinsbindungen dieser Tage kaum entziehen - an jeder Ecke bekommt man sie angeboten: Über 10 Jahre gesicherte "historisch günstige" Konditionen für Bau- und Immobilienfinanzierungen. Banken und Finanzierungsvermittler übertreffen sich gegenseitig im geradezu marktschreierischen Anbieten von Festzinsdarlehen.

  • 11.04.2012
  • 26.03.2012

    Wie sinnvoll ist eine Immobilie im Deflationsfall?

    Deflation muss keineswegs unbedingt mit sinkenden Preisen für Immobilien einhergehen. Bei Immobilien wäre dies nur dann der Fall, wenn die Mieten sinken. Jedoch führt Deflation nicht zwangsweise zu sinkenden Mieten bei allen Immobilien- Nutzungsarten.

    Bei Büroimmobilien wäre ein Mietrückgang eher wahrscheinlich, weil während einer Phase schwacher wirtschaftlicher Entwicklung die Nachfrage nach Büroarbeitsplätzen zurückgeht. Im Wohnimmobilienbereich hingegen ist die Preisentwicklung eher von demographischen Faktoren wie dem Bevölkerungswachstum oder der Entwicklung der Haushaltszahlen und vom verfügbaren Wohnraumangebot abhängig.

  • 12.03.2012

    Die MIPIM 2012 ist Geschichte.

    Als Resümee kann man sagen, dass Finanzierungen von Immobilien immer noch der absolute Dreh- und Angelpunkt in den Diskussionen waren. Banken sind nach wie vor zurückhaltend, vor allem bei opportunistischen Engagements, aber bei soliden Bestandsfinanzierungen deutlich offener als im letzten Jahr.

  • 27.02.2012

    Sind deutsche Baufinanzierer Zins-Hypochonder?

    Deutsche Immobilienkredite haben weltweit eher einen Exoten-Charakter. Denn langfristige Zinsbindungen sind hierzulande Standard. 98% aller privaten Baufinanzierungen werden mit Festzinsvereinbarungen abgeschlossen. Bereits bei unseren österreichischen Nachbarn sieht das ganz anders aus. Dort sind variable Zinsen oder eine sehr kurze Zinsbindung (3 Monate) die Regel.

  • 13.02.2012

    Financial Repression als ein Instrument bei der Bewältigung der Euro-Schuldenkrise

    Europa ächzt unter seinen Schuldenbergen und viele Bürger schauen, besorgt um ihre kleinen und großen Vermögen, um ihren Arbeitsplatz oder ihr Unternehmen - kurz: um ihre Existenz, in die Zukunft.

  • 02.02.2012

    Wie fragil ist unser Finanzsystem?

    Wenn man sich die aktuellen Zinsentwicklungen anschaut, fällt vor allem eines auf: Die Differenzen zwischen lang- und kurzfristigen Konditionen nehmen tendenziell immer weiter ab. D.h. wir bewegen uns in einer äußerst flachen Zinsstruktur.

  • 16.01.2012

    Der Bundespräsident finanziert mit einem Geldmarktdarlehen - die Profis der Immobilienbranche ebenso!

    Wenn man seine Immobilie so finanzieren will wie der Bundespräsident, braucht man keine Privilegien, sondern einen professionellen Darlehensvertrag!

  • 02.01.2012

    „Günstiger finanzieren mit der richtigen Strategie“

    In unserer Funktion als Berater für finanzierende Kunden nehmen wir wahr, dass 90 % aller Zinsentscheidungen in der Vergangenheit falsch getroffen wurden. Dies werden einige Leser, die letztes Jahr oder Anfang diesen Jahres noch schnell eine 10-jährige Zinsbindung abgeschlossen haben, sicherlich als ärgerlich empfinden, da die jetzigen Konditionen um mehr als 1% p.a. günstiger abzuschließen wären.

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