2022

  • 02.11.2022

    Gibt die Fed weiter Gas?

    Die Zinsrallye der Notenbanken scheint angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks weiter zu gehen. Erst letzte Woche erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins für den Euroraum um 75 Basispunkte auf 2,0 Prozent und kündigte weitere Erhöhungen für Dezember an. Daten aus den USA deuten jedoch darauf hin, dass sich sowohl das Tempo als auch der Umfang der Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank (Fed) schon bald verringern könnten. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die Hintergründe dieser Einschätzung.

  • 18.10.2022

    Es droht eine kurzfristige “Rezflation“

    Trotz zunehmender Rezessionsängste lassen sich die Notenbanken nicht beirren und erhöhen weiter die Zinsen. Erst Anfang Oktober hob die amerikanische Notenbank (Fed) ihren Zinskorridor um weitere 75 Basispunkte auf 3,00 bis 3,25 Prozent. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) gibt sich fest entschlossen weitere Zinsschritte in gleicher Höhe vornehmen zu wollen. Damit steigt das Risiko einer Rezflation, einer kurzen Übergangsphase von einer Stagflation in eine Rezession, bei der die Preise noch hoch sind, aber schon in einen Abwärtsschwung übergehen, die bis über das nächste Jahr andauern könnte. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die Hintergründe dieser Einschätzung und wie damit umzugehen ist.

  • 04.10.2022

    Gaspreisbremse: Am Gassparen kommen wir nicht vorbei

    Die Energiekrise hält an, genauso wie die Uneinigkeit darüber, wie dieser zu begegnen ist. Die für den 1. Oktober angesetzte Gasumlage wurde nach anhaltender Kritik im letzten Moment gekippt. Einige Parteien hatten die Maßnahme als sozial ungerecht eingeordnet. Stattdessen kommt nun die Gaspreisbremse, die Unternehmen und Haushalte nicht belasten, sondern entlasten soll. Das heißt jedoch nicht, dass wir dafür nicht die Kosten tragen müssen. Zudem könnten Anreize geschaffen werden kein Gas zu sparen, was wiederum die Gaspreisbremse für den Staat verteuert und die Inflation weiter begünstigt. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die geplante Gaspreisbremse und warum wir nicht um das Energiesparen herumkommen.

  • 20.09.2022

    Zinserhöhung der EZB: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

    Wie von vielen Marktteilnehmern erwartet, hob die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins von 0,75 Prozent auf 1,5 Prozent an. Damit entspricht die Erhöhung von 75 Basispunkten dem Zinsschritt aus dem vorherigen Treffen. Die EZB geht also immer entschlossener gegen die anhaltende Inflation vor. Doch wie hoch muss die EZB den Leitzins anheben, bis die Inflation wieder auf das Zielniveau von zwei Prozent fällt? Ist die EZB angesichts der Angebotskrise auf dem Energiemarkt überhaupt handlungsfähig? Gehen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars diesen Fragen nach.

  • 23.08.2022

    Die Gas-Umlage setzt die richtigen Signale

    Die hohen Energie- und insbesondere Gaspreise machen der Wirtschaft weiter zu schaffen. Um Gasversorger und den Energiemarkt zu stützen, hat die Regierung nun eine Gas-Umlage eingeführt. Auf Verbraucher kommen also bald weitere Mehrkosten zu. Das tut zwar dem Geldbeutel weh, ist jedoch das richtige Mittel, um die Versorgung zu sichern und zum Sparen zu verleiten. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars wie die Gas-Umlage einzuordnen ist und welche Auswirkungen diese auf die Inflation haben könnte.

  • 09.08.2022

    Guter schwacher Euro?

    Am 14. Juli erhielt man für einen Euro lediglich einen US-Dollar auf dem Währungsmarkt. Damit erreicht der Euro gegenüber dem US-Dollar zum ersten Mal seit über 20 Jahren Parität. Doch worauf ist diese Entwicklung zurückzuführen und welche Rolle spielt dabei die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB)? Stellt ein schwacher Euro sogar ein Problem für die Eurozone und Deutschland dar? Gehen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars genau diesen Fragen auf den Grund.

  • 25.07.2022

    Beugt sich die EZB dem medialen Druck zu Recht?

    Wie zu erwarten, erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) in der letzten Woche ihren Leitzins. Mit 50 Basispunkten ist der erste Zinsschritt seit 11 Jahren dennoch beachtlich. War die Entscheidung in diesem Umfang wirklich nötig? Die Eurozone droht schon bald in eine Stagflation zu rutschen, was den derzeitigen gelpolitischen Kurs der Notenbank in Frage stellen könnte. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, warum ein zu drastischer Kurs der EZB den Medien das gibt, was sie gerne hätten.

  • 25.07.2022

    Beugt sich die EZB dem medialen Druck zu Recht?

    Wie zu erwarten, erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) in der letzten Woche ihren Leitzins. Mit 50 Basispunkten ist der erste Zinsschritt seit 11 Jahren dennoch beachtlich. War die Entscheidung in diesem Umfang wirklich nötig? Die Eurozone droht schon bald in eine Stagflation zu rutschen, was den derzeitigen gelpolitischen Kurs der Notenbank in Frage stellen könnte. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, warum ein zu drastischer Kurs der EZB den Medien das gibt, was sie gerne hätten.

  • 14.07.2022

    Inflationspeak erreicht?!

    Seit über einem Jahr kennt die Preisentwicklung nur eine Richtung. Die Inflation in der Eurozone betrug zuletzt über 8,0 Prozent. Die Notenbanken haben dies nicht vorhergesehen und reagieren nun mit raschen Zinserhöhungen. Langsam verdichten sich jedoch die Anzeichen, dass die Inflation schon bald ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, welche Faktoren für eine baldige Abschwächung der Inflation sprechen.

  • 28.06.2022

    Was, wenn Putin das Gas abstellt?

    Seitdem Russland die Erdgaslieferungen auf 40 Prozent zurückgefahren hat und der Wirtschaftsminister Robert Habeck die zweite Stufe des „Notfallplan Gas“ ausgerufen hat, wächst die Angst, dass es kurzfristig zu einem Lieferstopp kommen könnte. Doch welche Konsequenzen hätte ein solches Szenario für deutsche Unternehmen? Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe mehr über die Folgen eines Gaslieferstopps auf die deutsche Wirtschaft.

  • 14.06.2022

    Hat jetzt auch die EZB eine Zeitenwende eingeläutet?

    Die Europäische Zentralbank (EZB) wird zum ersten Mal seit über 10 Jahren den Leitzins im Juli anheben, um den über Monate hinweg starken Inflationsdruck entgegen zu wirken. Für einige Marktteilnehmer kommt der Schritt zu spät. Es wird sogar an der Glaubwürdigkeit der EZB in der Erfüllung ihres Mandates gezweifelt. Doch der Gedanke ist zu kurz gedacht. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, wie sich die Entscheidung der wichtigsten europäischen Notenbank einordnen lässt, und ob tatsächlich schon von einer bevorstehenden Zinswende gesprochen werden kann.

  • 31.05.2022

    Droht Euroland eine Rezession?

    Der anhaltende Krieg in der Ukraine, florierende Preise und eine drohende Zinserhöhung scheinen die perfekten Zutaten für eine bevorstehende Rezession in der Eurozone zu sein. So liest es sich zumindest bei der aktuellen Betrachtung der Aktienmärkte. Doch wie stimmt dies mit der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung überein? Droht uns tatsächlich eine Rezession und welchen Einfluss hätte dies auf die Zinsentwicklung? Gehen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars diesen Fragen auf den Grund.

  • 03.05.2022

    Steigende Zinsen – Immobilienpreiskorrektur!

    Auch wenn sich die hohe Inflation noch nicht in dem Leitzins widerspiegelt, tut sie dies anderswo. So stiegen laut Interhyp die durchschnittlichen Baukreditzinsen seit Jahresbeginn um 1,6 Prozentpunkte auf heute knapp 2,6 Prozent. Kommt es nun zu einem Ende des Booms auf dem deutschen Immobilienmarkt? Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, was der Anstieg der Braukreditzinsen für Käufer und Verkäufer von Immobilien bedeutet.

  • 19.04.2022

    Angebotsschock: Treiber der Inflation

    Sich durch die gegenwärtige Inflationslage zu navigieren, ist nicht einfach. Ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Ereignisse aus den letzten zwei Jahren sorgte dafür, dass sich in der Eurozone innerhalb kurzer Zeit aus einer Deflation eine sichtbare Inflation entwickelte. Bereits in der letzten Ausgabe des Zinskommentars ist Neuwirth Finance auf die beschränkte Handlungsfähigkeit der Europäische Zentralbank (EZB) bei der Bekämpfung der Inflation eingegangen. Dies liegt vor allem daran, dass die Inflation von Angebotsschocks und nicht Konsumfreude angetrieben wird. Lassen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars die letzten zwei Jahre Revue passieren, um die aktuelle Preisentwicklung besser einordnen zu können.

  • 05.04.2022

    Die Ohnmacht der EZB

    7,5 Prozent betrug die Inflation in der Eurozone im März. Vor dem Krieg Russlands gegen die Ukraine hat man noch auf eine Normalisierung der Preise gehofft. Einige Marktteilnehmer fordern deswegen ein konsequentes Handeln der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei wird oft vergessen, dass die EZB nur begrenzt etwas gegen den derzeitigen Preistrend tun kann. Stehen uns also dauerhaft hohe Preise bevor? Gehen Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars dieser Frage auf dem Grund.

  • 22.03.2022

    Preisstabilität hat ihren Preis

    Der Krieg in der Ukraine hält neben der Politik die Finanzmärkte weiter in Atem. Insbesondere die steigenden Energiepreise erhöhen den ohnehin schon vorherrschenden Inflationsdruck. Die amerikanische Notenbank (Fed) reagierte inzwischen und erhöhte ihren Zinskorridor um 25 Basispunkte. Zudem stehen weitere Zinserhöhungen für die nächsten Monate im Raum. Die derzeitige Preisentwicklung könnte die Fed zu einer aggressiven Straffung der Geldpolitik verleiten. Doch das birgt Gefahren. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, warum der Versuch die Inflation einzudämmen in einer Rezession enden könnte.

  • 08.03.2022

    Willkommen in der Stagflation!

    Kaum befand sich die Welt auf dem Weg die Coronakrise hinter sich zu lassen, ist Europa Schauplatz eines Krieges, der durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ausgelöst wurde. Der Westen reagiert mit umfassenden Sanktionen gegen Russland, die in ihrer Breite und Tiefe einmalig sind. Angesichts des unbegreiflichen Leides der ukrainischen Bevölkerung fällt es schwer sich den wirtschaftlichen Konsequenzen des Krieges zu widmen. Dennoch möchten wir nicht unserer Leserschaft eine Analyse unsererseits vorenthalten, denn die Abhängigkeit Europas von russischen Rohstoffen und die sich abschwächende Wirtschaft führt zu einer Stagflation. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe mehr über die Hintergründe dieser Einschätzung.

  • 22.02.2022

    Irrtum Zinswende!

    Inflation und Zinswende sind im Augenblick die alles beherrschenden Schlagworte in den Medien. In den USA hat die FED für dieses Jahr mehrere Zinsschritte angekündigt, der erste wird für den kommenden Monat erwartet. Auch hierzulande sind Volkswirte und Analysten mehrheitlich der Meinung, dass eine Zinserhöhung – Angesicht der aktuellen Inflationsraten – überfällig ist und die EZB, wie die FED in den USA, reagieren muss und die Zinsen erhöhen wird. Kurz gesagt: alle prognostizieren eine „Zinswende“ (vgl. Abb. 1). Aber was bedeutet eine Zinswende genau? In der heutigen Ausgabe des Zinskommentar möchten wir den Begriff Zinswende etwas genauer betrachten.

  • 08.02.2022

    Zinswende in den USA?

    Wie bereits von vielen Marktteilnehmern erwartet, entschied die amerikanische Notenbank (Fed) Ende Januar die geldpolitische Straffung (zu Engl. Tapering) fortzusetzen. So wird das auf ursprünglich 120 Milliarden US-Dollar belaufende Anleihekaufprogramm bis Anfang März komplett zurückgefahren. Zudem könnte schon bei der nächsten Sitzung die erste Zinserhöhung seit Dezember 2018 beschlossen werden. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe mehr über die Hintergründe der Entwicklungen in den USA und was dies für die Eurozone bedeuten könnte.

  • 25.01.2022

    Der große Inflationsirrtum

    Bereits im letzten Zinskommentar empfahl Neuwirth Finance in Anbetracht des aktuellen Inflationsdrucks nicht in Panik zu geraten. Einige Stimmen erwarten weiterhin eine zunehmende Verschärfung der Preisentwicklung. Zeit diesem Irrtum ein Ende zu setzen. Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars mehr über die Hintergründe dieser Einschätzung.

  • 11.01.2022

    Inflationsängste: In der Ruhe liegt die Kraft

    Auch wenn es sich nicht so anfühlen mag, war das Jahr 2021 ein Paradebeispiel wirtschaftlicher Erholung. Selten konnten sich die Aktienmärkte so stark und so schnell von einer Rezession befreien. Offene Geldschleusen der Notenbanken und „Deficit Spending“ der Staaten beschleunigten die Inflationsraten, die deutlich stärker stieg, als antizipiert. Zuletzt betrug die jährliche Preissteigerung 5,0 Prozent in der Eurozone und gar 5,7 Prozent in Deutschland. Die Inflationsentwicklung war in den letzten Monaten ein heiß diskutiertes Thema. Das kann bei einigen Marktteilnehmer Unsicherheit auslösen. Ist diese auch berechtigt? Erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Zinskommentars, wie man angesichts umtreibender Inflationsängste einen kühlen Kopf bewahren kann.

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